Google Bewertung löschenAnwaltskanzlei für Reputationsschutz

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Wir löschen negative Bewertungen und Verleumdungen bei Google, Kununu, Jameda, Tripadvisor, Trustpilot und auf weiteren Portalen.

Überlassen Sie Ihren Ruf nicht anderen!

Google Bewertungen Löschen - So geht's

Checkliste - Fehler vermeiden - So reagieren Sie richtig


Beauftragen Sie keine illegale Agentur

Die Meldung von rechtswidrigen Bewertungen ist eine komplizierte juristische Materie. Nur Rechtsanwälte dürfen Rechtsdienstleistungen erbringen. Wir erleben, dass sogenannte „Löschagenturen“ Bewertungen durch unqualifizierte Meldungen unlöschbar machen. Die Gerichte verbieten aktuell die Tätigkeit von illegalen Agenturen die Rechtsdienstleistungen anbieten, zum Schutz der Unternehmen, so auch das Landgericht Hamburg.

Es besteht sogar die Gefahr, dass Sie von Bewertungsportal oder Mitbewerbern abgemahnt werden und nach 8 II UWG für die Beauftragung einer illegalen Agentur haften müssen. Bereits gelöschte Bewertungen müssen dann ggf. wieder veröffentlicht werden.


Antworten Sie nicht auf Bewertungen - Wichtig für Ärzte

Widerstehen Sie bitte dem ersten Reflex sich durch eine Antwort auf die Rezension zur rechtfertigen. Die Kommentierung der Bewertung kann zur Unlöschbarkeit der Bewertung führen. Sie geben Google damit Informationen, die Google im Prüfverfahren oder im gerichtlichen Verfahren gegen Sie verwenden wird. Zudem besteht die Gefahr, dass sie gegen die Datenschutzgrundverordnung verstoßen oder als Arzt bzw. Berufsgeheimnisträger die Schweigeplicht brechen.


Nehmen Sie keinen Kontakt zum Bewertungsportal auf

Auch hier gilt es, Google oder anderen Portalen keine vorschnellen Informationen zu geben. Jeder falsche Satz kann zur Unlöschbarkeit der Bewertung führen. Mandanten neigen auch hier dazu falsch vorzutragen, indem sie z.B. ohne Not inhaltlich auf die Bewertung eingehen. Dies ist die falsche Strategie. Im ersten Schritt leiten wir durch Anwendung der Rechtsprechung, das Prüfverfahren ein, ohne auf den Inhalt der Bewertung einzugehen.


Melden Sie sich nicht beim Bewertungsportal an

Melden Sie sich nie freiwillig bei einem Bewertungsportal an oder beanspruchen das Profil für Ihre Firma. Gerade bei Trustpilot und Tripadvisor unterwerfen Sie sich durch die Zustimmung den AGBs, also den Regeln, des Bewertungsportals. Dadurch wird zum Beispiel der Gerichtsstand in Dänemark vereinbart und das Portal löscht nur noch nach eigenen Regeln. Sollten Sie diesen Fehler schon gemacht haben, erklären wir Ihnen gerne, wie man aus dieser Falle wieder rauskommt.


Kontaktieren Sie nicht den Bewerter

Die Entscheidung, ob Sie den Rezensenten kontaktieren muss, strategisch geplant sein, denn die Kontaktaufnahme kann sich negativ auf das Prüfverfahren beim Bewertungsportal auswirken. Auch hier gilt, dass der Rezensent den Inhalt der Korrespondenz gegen Sie verwenden kann. Es besteht die Gefahr, dass die Bewertung unlöschbar wird.


Schließen Sie eine Rechtsschutzversicherung ab

Die Versicherung bezahlt in vielen Fällen den Rechtsanwalt. wenn Google die Bewertung nicht fristgerecht löscht. Die Versicherung bezahlt nach RVG und keine geringe pauschale in Höhe von € 159.

Dadurch kann der Rechtsanwalt kostendeckend sein ganzes Fachwissen nutzen um mit verschiedenen Maßnahmen eine erfolgreiche Löschung herbeizuführen:

Schutz vor erneuter Bewertung

Die Wiederholungsgefahr einer erneuten Bewertung wird reduziert, wenn wir in der Deckungsanfrage auch die Deckung für etwaige Unterlassungsansprüche gegenüber Google anfragen. Dies hat den Vorteil, dass Google verpflichtet wird, die erneute Bewertung durch die Rezensenten mittels technischer Mittel, wie die Einrichtung einer IP-Sperre, zu verhindern.

Ein Schadenfall bei mehreren Bewertungen

Wenn Sie mehrere Bewertungen gegenüber der Versicherung einreichen, handelt es sich dabei nur um einen Versicherungsfall. Wir rechnen gegenüber der Versicherung nur eine Angelegenheit ab. Dies schont Ihren Versicherungsvertrag. Die Selbstbeteiligung fällt nur einmal an.

Kostenübernahme & Full-Service Kanzlei

Die Kosten werden regelmäßig von der Versicherung im Rahmen der gesetzlichen Gebühren (RVG) übernommen. Es kann eine vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung und die Umsatzsteuer anfallen. Die Umsatzsteuer können Sie gegenüber dem Finanzamt zu 100 % geltend machen. Wenn Sie nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, übernimmt die Versicherung auch die Kosten der Umsatzsteuer. Wir kümmern uns kostenlos um die Deckungszusage Ihrer Versicherung. Sollte die Versicherung keine Deckungszusage erteilen, werden wir nicht für Sie tätig. Sie tragen kein Kostenrisiko.

Sie haben keine Firmenrechtsschutzversicherung?

Gerne empfehlen wir Ihnen eine kostengünstige Firmenrechtsschutzversicherung, die in vielen Fällen bei der Beanstandung von Bewertungen gegenüber Google die Kosten trägt. Der Versicherungsfall tritt ein, wenn Google eine Bewertung nach Aufforderung nicht prüft. Die Kosten der Versicherung beginnen bei dieser Versicherung bei etwa 250 € im Jahr (Tarif: Basisschutz, Kosten u. a. abhängig von der Branche und Mitarbeiteranzahl). Die Versicherung hat keine Wartezeit, greift aber nur bei Bewertungen ab Versicherungsbeginn.


Bauen Sie positive Bewertungen auf

Viele positive Bewertungen bieten Ihne einen Puffer wenn Sie mal wieder eine negative Bewertung erhalten. Wir unterstützen Sie dabei mit unserem Bewertungsfilter. Dabei handelt es sich um ein Tool, welches schlechte Bewertungen aussortiert. Potenzielle negative Bewertungen werden nicht an Google weitergeleitet. Bitte sprechen Sie uns an.


Kaufen Sie keine positiven Bewertungen

Gekaufte positive Bewertungen werden von den Bewertungsportalen schnell erkannt und wieder gelöscht. Im schlimmsten Fall werden Sie auf dem Portal mit einem Warnhinweis markiert:

Zudem helfen viele neue positive Bewertungen nur begrenzt. Beispiel:

Sie haben 10 positive Bewertungen und einen Schnitt von 5,0 Sternen bei Google. Wenn nur eine negative hinzukommt fällt ihr Sternedurchschnitt sofort auf 4,6. Aus einem herausragenden Bewertungsprofil wird ein durchschnittliches. Um wieder auf 5,0 zu kommen, müsste man 72 fünf Sterne (!) Bewertungen für sein Unternehmen aufbauen, um wieder den Sternedurchschnitt von 5,0 zu erreichen. Zudem ist die eine negative Bewertung immer noch online. Dagegen führt die Löschung der einen negativen Bewertung sofort wieder zu einem Sternedurchschnitt von 5,0.


Lassen sie sich nur von einem Speziallisten beraten

Die wichtigste Regel ist, dass Sie sich nur von echten Experten bei der Löschung von Bewertungen helfen lassen. Löschagenturen sind nie Experten, da sie keine Rechtsdienstleistung durchführen dürfen. Dies dürfen nur Rechtsanwälte. Daher können Agenturen ihnen auch nicht mit dem ganzen „Werkzeugkasten“ helfen. Die Krankenschwester fängt auch nicht an für den Arzt zu operieren. Wenn Sie bei der Bearbeitung der Beschwerde etwas falsch machen, kann die Bewertung unlöschbar werden oder im schlimmsten Fall kann Ihnen sogar eine Abmahnung oder eine negative Feststellungsklage drohen.

Google Bewertung löschen - mit diesen Vorteilen

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Negative Bewertungen – Infos, Fragen, Irrtümer und Verhaltensregeln am Beispiel von Google Bewertungen


1. Sind alle Bewertungen bei Google löschbar? Können auch rechtmäßige Bewertungen gelöscht werden?

JA! Jede Bewertung ist grundsätzlich löschbar. Egal, ob es sich um eine reine Meinung handelt oder um eine anonyme Bewertung ohne Inhalt.

Ob eine Bewertung rechtmäßig ist, entscheidet weder Google, noch der Anwalt oder der Bewertende. Vielmehr wird dies in einem bestimmten Verfahren geprüft („Jameda-II“-BGH-Urteil vom 1. März 2016 Az. IV ZR 34/15). Der Portalbetreiber muss auf Beschwerden mit einem solchen Prüfverfahren reagieren und haftet für jede Bewertung selbst, sobald die Beschwerde erfolgt ist. Erst nach diesem Prüfverfahren können Google oder der Anwalt einschätzen, ob die Bewertung rechtmäßig ist oder nicht.

Daher kann man jede Bewertung angreifen. Dieses Prüfverfahren geht in den meisten Fällen zugunsten des Betroffenen aus, wenn das Prüfverfahren richtig durchgeführt wird. Die meisten Verfasser von Bewertungen sind keine Juristen und deshalb denken die meisten nicht einmal darüber nach, ob die Bewertung rechtmäßig sein wird. Der Bewertende ist als juristischer Laie nicht auf Augenhöhe mit einem Anwalt, der auf das Thema spezialisiert ist. Als medizinischer Laie diskutiere ich auch nicht mit einem Arzt über die richtige Art und Weise, ein Krebsgeschwür raus zu operieren.

Aber selbst, wenn der Bewertende sich einen Anwalt nehmen würde, dann läge die Beweislast für alle Tatsachen beim Bewertenden. Sie merken: Die Chancen, als Verfasser der Bewertung ein Prüfverfahren zu überstehen, ist nicht einfach. Es ist einfach, eine Bewertung in die Welt zu setzen. Es ist aber sehr viel schwieriger, diese zu verteidigen, wenn sich der Betroffene dagegen mit anwaltlicher Hilfe wehrt.


2. Können sich Verfasser von Bewertungen strafbar machen?

Bewertende tragen ein hohes Risiko, sich der Üblen Nachrede gemäß 187 StGB strafbar zu machen. Das Beweisrisiko, dass die Tatsache wahr ist, trägt der Bewertende. Mit anderen Worten:

Kann der Bewertende vor Gericht nicht beweisen, dass seine Tatsachenbehauptungen der Wahrheit entsprechen, kann der Bewertende verurteilt werden! Es ist eigentlich unglaublich, dass sich täglich wahrscheinlich hunderttausende von Menschen in den sozialen Medien und Bewertungsportalen der Gefahr aussetzen, eine Strafanzeige zu erhalten.

Selbst wenn der Bewertende schreibt: „Die Praxis von Prof. Brinkmann war meiner Meinung nach dreckig.“ müsste der Bewertende dies beweisen, denn ob es dreckig ist oder nicht, ist keine Meinung. Dies kann und muss bewiesen werden. Es handelt sich um eine sogenannte meinungsbasierte Tatsache. Nun müsste der Bewertende ein Foto von der Praxis haben, um dies nachweisen zu können. Ansonsten müsste die Bewertung gelöscht werden und er könnte sich strafbar gemacht haben, weil er den „Dreck“ nicht nachweisen kann.


3. Sind anonyme Bewertungen auch ohne Inhalt löschbar?

JA! Danach Einleitung des Prüfverfahrens (s.o) auch Google für die Bewertung haftet, sind auch anonyme Bewertungen ohne Inhalt löschbar (LG Hamburg 12.01.2018, 324 O 63/17).


4. Welche Bewertungen sind nicht löschbar?

Nur solche Bewertungen sind nicht löschbar, die das Prüfverfahren von Google nach den Jameda-II-Richtlinien überstehen. Erst dann hat der Bewertende die Rechtmäßigkeit seiner Bewertung nachgewiesen.


5. Wie hoch sind die Erfolgschancen der Löschung?

Das kommt auf die Bewertung an. Manche Bewertungen sind offensichtlich rechtswidrig. Bei anderen Bewertungen kann eine Prognose mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Löschung gegeben werden, weil es unwahrscheinlich ist, dass der Bewertende die behaupteten Tatsaschen beweisen wird. Meine Erfahrungen zeigen, dass die meisten Bewertungen bei Google am Ende gelöscht werden.


6. Warum antwortet Google nicht auf die Beschwerden?

Die meisten Unternehmer, die schon einmal eine Bewertung an Google gemeldet haben, hatten keinen Erfolg. Das liegt daran, dass 99 Prozent der Unternehmer, die eine Bewertung melden, dies über das Flaggensymbol neben der Bewertung tun.

Sie müssen aber Google direkt anschreiben. Wenn Google nicht antwortet, liegt dies daran, dass Google die Beschwerde nicht für relevant hält oder Sie die Bewertung über das oben genannte Formular gemeldet haben. Selbst wenn Sie Google anschreiben, wird Google oft nicht antworten. Man sollte nie auf den Inhalt der Bewertung eingehen, wenn es nicht erforderlich ist, sondern die Vorteile der Beweislast ausspielen.

Wenn man auf den Inhalt eingeht wird Google regelmäßig kein Prüfverfahren einleiten. Der juristische Laie neigt dazu, zu viel und das falsche zu Schreiben. Es ist wie bei einer Strafrechtsverteidigung. Nur, hier ist der Vorteil, dass wir uns nicht verteidigen müssen, sondern der Gegner beweisen muss, dass die Bewertung rechtmäßig ist.

Bei Google arbeiten Juristen, die auf den kleinsten Fehler warten, um die Löschung nicht zu bearbeiten. Auf meine Beschwerden reagiert Google.


7. Warum sind positive Bewertungen so wichtig?

Bewertungen haben einen großen Einfluss auf das Ranking von Websites in den SERPs. Gerade in der lokalen Suche zählen Reviews zu den starken Rankingkriterien. Das amerikanische SEO Consulting Unternehmen Moz beziffert den Anteil der „review signals“ an dem Kuchen der lokalen SEO Rankingfaktoren auf sehr hohe 15,44%.


8. Dauer und Ablauf des Löschverfahrens

Bei Google dauert die Löschung aktuell ca. 8 bis 14 Tage, bis die erste Phase des Prüfverfahrens durchlaufen ist. In der zweiten Phase des Prüfverfahrens muss man ggf. noch eine Stellungnahme schreiben und sich mit Google und dem Bewertenden auseinandersetzen. Dies erfolgt meistens auch erfolgreich, da der Bewertende nicht genügend Nachweise für seine Behauptungen liefert. Diese zweite Phase kann auch noch einmal zwei weitere Wochen in Anspruch nehmen. Wem das zu lange dauert, der kann gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen im Wege der einstweiligen Anordnung. Das ist aber selten notwendig.


9. Wird durch das Löschen von Bewertungen die Meinungsfreiheit eingeschränkt?

Das Gegenteil ist der Fall, denn der Verbraucher hat nur Anspruch auf solche Bewertungen, die auch rechtmäßig sind. Verleumdungen, Fakebewertungen, falsche und nicht beweisbare Tatsachen von anonymen Trollen, die sich hinter der Meinungsfreiheit verstecken, haben im Internet nichts zu suchen. Solche Bewertungen schaden Unternehmen und damit der Gesellschaft.


10. Wie verhalte ich mich richtig, wenn negativ bewertet wurde?

Hören Sie bitte nicht auf die vielen falschen Tipps im Internet über den richtigen Umgang mit Bewertungen. Es ist wie im Strafrecht: Schweigen ist Gold. Antworten Sie nicht auf die Bewertung und nehmen Sie keinen Kontakt zum Bewertenden oder zum Bewertungsportal auf. Auch wenn dieser Rat schwerfällt. Sie müssen verstehen, dass nicht Sie sich verteidigen müssen, sondern Google und der Bewertende. Jeder falsche Satz gegenüber dem Gegner begünstigt seine Verteidigung und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Bewertung nicht gelöscht wird.